Autonome Notfallbremse im NCAP Test

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Wie angekündigt, hat man bei NCAP die Autonome Notfallbremse in das Programm aufgenommen und nun die ersten Tests abgeschlossen.

Der ETSC, der DVR und auch US-amerikanische Verkehrssicherheitsinstitute fordern den serienmäßigen Einbau der Autonomen Notfallbremse in Neuwagen. Damit soll ein Großteil der Unfälle vermieden und entsprechend Leben verschont werden.

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Das System bremst bei einem Unfallszenario ab, auch wenn der Mensch dies nicht tut. Sei es aus Unachtsamkeit oder auf Grund einer anderen Verhinderung. Dafür bedarf das Auto eine Reihe von Sensoren, die das Umfeld abscannen, um mögliche Gefahren zu entdecken.

NCAP vergibt zur besseren Vergleichbarkeit Sterne für die Sicherheit des jeweiligen Fahrzeugs. Die maximale Anzahl von Sternen, die ein Auto erhalten kann, ist fünf. Dafür bedarf es aber seit Neuestem eines Autonomen Bremssystems.

Unter den Gewinnern des neuesten Euro NCAP Crashtests zählt der neue Toyota Prius mit der vollen Sternzahl. Die neueste Generation dieser Bremssysteme können nicht nur Autos erkennen, sondern auch Menschen.

Trotz des vorhandenen Systems bekommt der Suzuki Baleno nur drei Sterne, vier bei der Buchung des Sicherheitspakets.  Neu daran ist, dass NCAP nun zwei Ratings pro Modell vergibt, wenn es sich um solche zusätzlichen Sicherheitspakete geht. Das Autonome Bremssystem, das auch Fußgänger erkennt, ist die Schlüsselentwicklung bei der Fahrzeugsicherheit, so der NCAP Generalsekretär van Ratingen.

Doch selbst wenn man sich nun entschließen würde, die Autoindustrie zu verpflichten würde es Jahre dauern. Tatsächlich gab es eine freiwillige Verpflichtung in den USA von 20 Autoherstellern, das System in den nächsten Jahren serienmäßig einzubauen. In der EU setzt man auf eine Gesetzesnovelle, was aber noch dauern kann – wie das bei Gesetzen so der Fall ist. Dazu kommen aber noch weitere Verzögerungen.

Wie lange ein Auto im Verkehr unterwegs ist ist national unterschiedlich. Aber nimmt man die runde Zahl von 10 Jahren an, was untertrieben sein dürfte, dauert es also eine Dekade bis eine kritische Masse an Fahrzeugen mit einem Autonomen Bremssystem ausgestattet sein wird. Außerdem ist der Automarkt gewaltig, gerade im Gebrauchtwagensegment.

Allerdings gibt es hierfür auch schon Lösungen, so gibt es Nachrüstmodule. General-Motors hat einen solchen Ausstatter, Cruise Automation, gerade erst übernommen. Die Frage ist dann auch, wenn man Autonome Fahrzeuge hat, gibt es dann noch einen Absatzmarkt für Privatautos? Schon jetzt kann man Online seinen Wagen auf diversen Portalen verkaufen oder sogar für den Neuen das Alte Auto in Zahlung geben, wie bei dem Portal, dessen Angebot man auch in der Sidebar auf dieser Seite erfahren kann.

Derzeit überlegt man eine Förderung für E-Autos, der Umwelt zu Liebe. Eine ähnliche Aktion könnte man sich bezüglich der Autos mit einer Notbremssystem überlegen. Das würde zwar auch auf Steuergelder basieren, jedoch würde es auch den Fußgängern zu Gute kommen.

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