Autonome Frachtdrohne

Das Startup Natilus aus den USA hat eine Drohne konstruiert, die die Fracht von selbst fliegen kann.

Drohnen werden derzeit vor allem für die “Letzte Meile” eingesetzt, also auf den letzten Metern bis zum Kunden. Dabei wählt man vor allem entlegenere Gegenden für diese Belieferung vor. Ein Startup will Drohnen für den Mainstream Transport einsetzen.

Autonome Frachtdrohne Natilus.

Autonome Frachtdrohne Natilus. Quelle: spectrum.ieee

Sie sollen autonom fliegen und mehr als 100 Tonnen Ladung befördern. Die Drohne landet dem Konzept nach in Häfen, wo die Fracht gelöscht werden kann. Die Drohne misst neun Meter in der Breite und soll zunächst Teilautonom fliegen, wobei eine Person das Flugobjekt überwacht. Später soll es dann komplett von selbst fliegen können.

Sie wurde in der Bucht von San Francisco getestet. Das ist die Vorbedingung für die Flugtests im kommenden Jahr. Dabei soll der Prototyp auf 60 Meter Höhe steigen, kurz durch die Lüfte sausen und wieder landen. Die Drohne verfügt über nur ein Triebwerk, was den Platz für Sprit und Ladung erhöht.

Man hofft auf die ökonomischen Effekte, denn die Drohne kostet weniger als ein Flugzeug und ist günstiger im Unterhalt – bezüglich der Wartung und des Betriebs. Als mögliche Kunden hat sich das Startup Natilus das Internetkaufhaus Amazon und die Postdienstleister UPS und DHL im Auge. Außerdem würden bei einem Unfall keine Menschenleben riskiert werden und die Ware ist notfalls versichert.

Vor dem Bau der großen Drohnen, plant man für 2020 eine Drohne mit zwei Tonnen Frachtkapazität, die zwischen Flughäfen verkehren soll.

Quelle (englisch)

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