Autoliv & Volvo: Zenuity

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Der schwedische Autohersteller Volvo und der Zulieferer Autoliv haben den Start von Zenuity angekündigt.

Die beiden Unternehmen haben bereits seit 2015 eine Kooperation für das Autonome Fahren, welche zwischenzeitlich vertieft wurde. Im Ergebnis, so die heutige Ankündigung, will man gemeinsam ein Unternehmen auf die Beine stellen: Zenuity.

Volvo Autoliv Kooperation

Volvo Autoliv Kooperation für Zenuity

Der Fokus des gemeinsamen Projekts soll auf der Software-Entwicklung liegen, konkret für das Autonome Fahren und Assistenzsysteme. Es soll das erste Mal sein, dass sich ein Autohersteller und ein Zulieferer für die gemeinsame Entwicklung solcher Systeme zusammengeschlossen haben.

Die Firma wird je zur Hälfte den beiden Unternehmen zugewiesen, wobei Autoliv rund 1,1 Milliarden Schwedische Kronen investiert, was rund 115 Millionen Euro sind. Volvo überträgt Patente und Personal, jedoch kein Geld. Seinen Hauptsitz wird das Unternehmen in Göteborg in Schweden haben, wo Volvos Projekt Drive Me dieses Jahr in die heiße Phase kommt.

Des Weiteren sind Firmensitze in München in Deutschland und in Detroit in den USA vorgesehen. Sobald man die nötigen Genehmigungen erhalten hat, soll das Unternehmen ab Sommer 2017 seine Arbeit aufnehmen. Bis 2019, so die Pressemitteilung, will man die ersten Fahrassistenzsysteme auf den Markt bringen. Kurz danach will man auch schon das Autonome Fahren in der Schublade haben.

Autoliv übernimmt den Verkauf über seine Verteilungskanäle, wobei man explizit kein Monopol darauf haben wird. Zwar werden die Entwicklungen auch in Volvo Fahrzeuge übernommen, doch auch andere Hersteller können die Produkte kaufen.

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