Auto erkennt selbst Hacking-Versuche | Selbstdiagnose

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An der Technischen Universität in Wien arbeitetet man intensiv an der Software-Sicherheit im Auto. Das Auto selbst soll Manipulationsversuche erkennen.

Die Vernetzung und die Assistenzsysteme benötigen Software. Doch die Frage der Sicherheitsmaßnahmen ist noch nicht erschöpfend erklärt. Kritik an der Autosicherheit gab es in letzter Zeit des Öfteren. So ein Fünf-Punkte Programm einer IT-Spezialistengruppe oder Sicherheitswarnungen eines britischen Experten. In der Industrie hat man erste Maßnahmen ergriffen, so gibt es Trennungen der Netzwerke, verschlüsselte Server und im Aufbau der Systeme, doch die TU in Wien will einen Schritt weiter gehen.

Das Team um Armin Wasicek will Manipulationsversuche an der Software von der Software selbst erkennen lassen. Künftige Autos brauchen interne Sensoren zum Check der Systeme, diese kann man nutzen, um unerlaubten Zugriff zu erkennen. Schon heute gibt es das „Chip-Tuning“, wo man über Software die Motorleistung erhöhen kann, was sich aber auch auf den Verschleiß auswirkt.

Die Eigendiagnose des Systems basiert auf Authentifikation und die Erfassung ungewöhnlicher Vorgänge. Dabei soll das System bisherige Fahrweisen aufnehmen und auswerten – weichen die Daten ab, könnte eine Manipulation vorliegen.

Wasicek doziert an der TU Wien und ist zur Zeit an der University of California in Berkeley.

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