Australiens Reformen für Autonomes Fahren

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Auf dem Kontinent Australien sollen Reformen für Klarheit bezüglich der Versicherungen Autonomer Fahrzeuge sorgen.

Der Verkehrs- und Infrastrukturrat Australiens hat zugestimmt eine Reihe von Änderungsinitiativen innerhalb der nächsten 24 Monate zu erörtern. In dem Entwurf mit dem Titel „Regulatory reforms for automated road vehicles“ geht es um die Vereinfachung und die Erhöhung von Testverfahren für das Autonome Fahren. Außerdem will man sich der Versicherungsfrage stellen.

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Die örtlichen Versicherungsunternehmen begrüßen den Schritt. Sie fordern schon seit Längerem eine rechtliche Klarheit zu der Frage der Haftung bei Autonomen Fahrzeugen, was auch Vertrauen schaffen würde.

Mit dem Vorstoß will man gesetzliche Hürden bei der Entwicklung erkennen und beseitigen. Außerdem will man einen Flickenteppich von Verordnungen innerhalb des Landes verhindern. Die Reformen sollen auf einer Analyse fußen, sodass bis 2020 die Teil- und ab 2020 die Hoch- und Vollautonomie sicher funktioniere.

Zu den Initiativen gehört die Entwicklung von Richtlinien beim Testen und die Klärung der Frage, wer bei welchem Autonomiegrad die Kontrolle ausübt. Des Weiteren soll eine perfomanzbasierte Versicherungsregelung erarbeitet werden, die der zunehmenden Automatisierung gerecht wird. Und die bereits erwähnte Beseitigung der Hürden für den Einsatz Autonomer Fahrzeuge ohne einen Menschen hinter dem Steuer.

Die australischen Verkehrsbehörden fürchten, dass bisherige Haftpflicht-Versicherungen bei Unfällen mit Autonomen Fahrzeugen nicht greifen, da die Schadenssumme begrenzt sei und es schlicht keine Regelung für solche Unfälle gebe. Der Versicherungsverband (Insurance Council of Australia) bot die Unterstützung bei der Lösungssuche an, so die Quelle (englisch).

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