Audis Vision für Autonomes Fahren (Level 5): Aicon

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Unter dem Namen Aicon stellt Audi auf der IAA seine Vision für das Autonome Fahren vor.

Neben dem Audi A8, der über Teilautonomie (Level 3) verfügt, zeigt Audi auf der IAA 2017 auch seine Konzepte für die nächsten zwei Stufen. Nun gibt es Neuigkeiten zum Level 5 Fahrzeug von Audi: Aicon.

Audi Aicon IAA 2017

Audi Aicon IAA 2017. Quelle: Audi

Wie schon vorab bekannt wurde, soll die Reichweite des elektrisch angetriebenen Aicon rund 800 Kilometer betragen. Die Studie konzentriert sich aber zuvorderst auf das Interieur. Der Viertürer verfügt weder über ein Lenkrad oder andere mechanische Steuerungsmöglichkeiten. Vier Personen finden darin Platz, die sich gegenüber sitzen können – auf den drehbaren Sesseln oder auf der Rückbankcouch.

Die Instrumententafel wurde durch ruhiges Design ersetzt. Das Hauptdisplay befindet sich unterhalb der Frontscheibe, aber jede Person hat ein eigenes Interface. Dabei muss man nicht hinsehen, denn das PIA-System ahnt den Wunsch voraus. Neben der haptischen Eingabe, kann man selbstverständlich im Aicon auch sprachlich kommunizieren. Ein Eye-Tracking System erfasst den Blick und so kann man das Hauptdisplay sogar mit den Augen steuern.

Die Luxuslimousine verfügt dafür über alle Formen moderner Kommunikation und gipfelt seine Vision im Design und im Komfort, mit dem Ausblick durch die Panorama-anmutenden Glasflächen vorne und teils auch hinten. Zu beiden Seiten ist auch LED-Lichttechnik verbaut. Diese können aber nicht nur den Weg leuchten, sondern ebenfalls kommunizieren. Die Außendisplays bieten Platz für Grafiken, Animationen und Infos in allen Farben. Außerdem können Symbole auf die Straße vor dem Wagen projiziert werden.

Auch im Inneren wird man mit Leuchten über die Fahrmodi informiert und öffnet sich die Tür, werden die entsprechenden Bereiche ausgeleuchtet. Die Personen werden am Smartphone erkannt und entsprechend der persönlichen Einstellungen ändert sich der Sitz oder die Beleuchtung oder das Infotainmentangebot.

Das Auto soll in der Lage sein, seine Umwelt wahrzunehmen – was auch Passanten und Radfahrende impliziert und schützt. Dafür verliert man das Fernlicht, denn das Auto kann dank der Sensoren auch im Dunkeln den Weg finden. Eine Lichtdrohne sorgt dafür, dass der Mensch nach dem Aussteigen seinen Weg durch die Dunkelheit findet.

Das Fahrzeug wird als Teil der neuen Mobilitätsinfrastruktur gedacht, wobei alle vernetzt sind. Damit seien Unfälle vermeidbar und trotz der Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h fließe der Verkehr besser als heute.

Pressemitteilung

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