Anhörung US-Kongress zu Autonomen Fahren

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Der US-Kongress rief Industrie und Forschung zur Frage der Sicherheit beim Autonomen Auto zusammen.

Der Kongress der USA lud zur Anhörung und man sprach über das Autonome Fahren. Von Google sprach Chris Urmson, der die Tests weniger geregelt ablaufen lassen möchte und auf die Vorteile in der Fahrzeugsicherheit verwies. Über 90 Prozent der Unfälle kämen durch menschliches Versagen zustande. Effizienz, Umweltschutz und Verkehrssicherheit, waren seine Argumente.

US-Flagge

In Kalifornien gab es für Google einen Rückschlag, dort sollte das Auto nicht ohne Person hinter dem Lenkrad zugelassen werden können. Dabei will Google eigentlich gar kein Lenkrad mehr einbauen. Jedoch hatte die US-Regierung ein nationales Gesetz geplant das nächstes Jahr vorgelegt werden soll. Daher ging es im Wirtschaftsausschuss des Kongresses um die Fahrzeugsicherheit.

Der Vertreter von Baidu, Herr Ng, blieb der Anhörung fern. Jedoch überlieferte er ein Statement, wonach er kleine Änderungen in der Infrastruktur für das Autonome Fahren empfehlen würde. Damit sollen die Autos mit der Infrastruktur (Car2X) kommunizieren können.

Doch gab es auch warnende Stimmen aus der Forschung vor dem Kongress. Die Forscherin Mary Cummings der Duke Universität, die ebenfalls geladen war, warnte vor einer zu frühen Markteinführung. Zwar sei das unfallfreie Fahrvolumen der Google Fahrzeuge über Millionen von Kilometern beträchtlich, jedoch nichts im Vergleich eines Taxis aus New York – und dies sei der Maßstab.

Mit Verweis auf die Arbeit der  RAND Corporation, die eine Testdauer von 275 Millionen Meilen vorschlagen, sei es zu früh, die Autonomen Fahrzeuge für die öffentliche Straße zuzulassen. Zumal offenbare Probleme, wie das Wetter oder die informellen Kommunikation, nicht gelöst seinen.

Ein weiteres, schwerwiegendes Problem sei die Datensicherheit, diese sei oftmals nicht gewährt. Es müsse eine eine Garantie geben, dass die Autos nicht gehackt werden können. Auch die Zugriffsrechte des Unternehmens müssten geklärt werden, also die Frage des Datenschutzes. Zudem sei die gesellschaftliche Reaktion auf das Phänomen noch zu wenig erforscht.

Quelle

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