Akzeptanz-Umfrage in Deutschland

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Wie stehen die Menschen hierzulande zum Autonomen Fahren? Eine Studie vom Emnid und dem Fraunhofer IESE.

Weltweit stehen die Zeichen auf Automatisierung, auch und vor allem im Verkehr. In einer Studie der zwei Institute, Emnid und des Fraunhofer IESE Kaiserslautern, wurden die Menschen nach ihren Gefühlen bezüglich des Autonomen Fahrens gefragt.

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Der Umfrage nach misstrauen 61 Prozent der Befragten der Technik zum Autonomen Fahren. Rund 20 Prozent freuen sich dagegen auf die Entwicklung. Einen Vorteil versprechen sich vor allem Menschen mit Einschränkungen, Ältere, Führerscheinlose und Personen, die in Städten wohnen oder Urlaub machen.

Das Misstrauen ist zu 84 Prozent auf die Furcht vor Unfällen zurückzuführen. Den Kontrollverlust gaben 83 Prozent an und die Hacking-Gefahr ist für 74 der Grund für die Ablehnung. Für die Forschenden ergeben sich mit der Technik einige Vorteile: die schnelle Reaktionszeit, sowie die fehlende Müdigkeit und Ablenkung der Fahrenden.

Die Studie geht davon aus, dass das Autonome Fahren in spätestens 20 Jahren Wirklichkeit wird, zumindest auf bestimmten Strecken. So werden bis 2037 die Busse autonom fahren können. Dies würde vor allem den ländlichen Raum attraktiver machen, was aber nur 45 Prozent der Befragten erwarten.

Viele erhoffen sich eine Stressreduktion. Derart könnten sich 59 Prozent den Einsatz vor allem bei Fahrten auf der Autobahn, 51 Prozent bei Fahrten in der Nacht und 44 Prozent beim Pendeln vorstellen. Nur 34 Prozent würden ihre Kinder einem Autonomen Schulbus anvertrauen.

Die Zeit würden 73 Prozent nutzen, um sich die Landschaft anzusehen, 59 Prozent würden relaxen, 47 Prozent würden lesen und 39 Prozent würden durch das Internet browsen.

Auf die Frage des Car-Sharings, gaben 66 Prozent der Menschen in Deutschland an, dass sie nicht auf einen privaten Pkw verzichten wollen.

Quelle

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