Aggressionen gegen Autonome Fahrzeuge | DMV Bericht

Wie das DMV mitteilt, ist es in diesem Jahr schon zwei mal zu Wutausbrüchen gegenüber Autonomen Fahrzeugen gekommen.

Der Faktor Mensch weist noch andere Verhaltensmuster auf, als nur unbeabsichtigt einen Fehler zu begehen. Der Mensch kann auch ausrasten, vielleicht mit Vorzug im Verkehr.

2017-Chevrolet-BoltEV © General Motors

2017-Chevrolet-BoltEV © General Motors

Regelmäßig müssen Unternehmen, die in Kalifornien die Autonome Fahrtechnik testen, einen Ausfallbericht erstellen, den die kalifornische Verkehrsbehörde (DMV) veröffentlicht. Nach diesem Bericht gab es allein in diesem Jahr zwei Angriffe auf Chevrolet Bolts von General Motors.

Eines der im Testeinsatz befindlichen Fahrzeuge wurde vor einem Zebrastreifen angebrüllt, was sich am zweiten Januar ereignete. Danach rannte die Person über die Straße und beschädigte das Licht des Fahrzeugs. In einem anderen Fall fühlte sich ein Taxi-Fahrer provoziert und hämmerte gegen die Scheibe eines GM Testfahrzeugs, das in diesem Augenblick von einem Menschen gesteuert wurde.

Die Vorfälle waren offenbar aber nicht so gravierend, denn die zuständigen Fahrenden vermieden es, die Polizei rufen. Zumal auch niemand verletzt wurde.

Zudem gab es für das Jahr fünf weitere Unfälle von Testfahrzeugen in Kalifornien, welche allesamt geringfügig waren. Wobei die Schuld in vier der fünf Fälle bei anderen Autofahrenden lag. In einem Fall rammte ein Nissan NV200, der zum Startup Drive.Ai gehört, ein Baustellenfahrzeug. Zu dem Zeitpunkt wurde das Auto jedoch von einem Menschen gesteuert.

Quelle (englisch)

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